Bewerbung als Voraussetzung des Bewerbungsverfahrensanspruchs
Art. 33 Abs. 2 GG.
§ 42 Abs. 3 Satz 4 LPVG NRW
Erfolgloser Antrag eines als Personalratsmitglied freigestellten Oberverwaltungsrats auf Zulassung der Berufung, der Schadensersatz wegen Nichtbeförderung begehrt.
Das Entstehen des Bewerbungsverfahrensanspruchs und dementsprechend auch des Schadensersatzanspruchs wegen Nichtbeförderung setzen – vom Ausnahmefall der sogenannten „Listenbeförderung“ abgesehen – regelmäßig eine Bewerbung des Beamten voraus. Nichts anderes gilt für freigestellte Personalratsmitglieder.
OVG Nordrhein-Westfalen,
Beschl. v. 11.4.2019 – 6 A 469/17 –
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7857.2019.07.18 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7857 |
| Ausgabe / Jahr: | 7 / 2019 |
| Veröffentlicht: | 2019-07-24 |