Pflichten eines vom Gesamtpersonalrat in den Aufsichtsrat der Charité entsandten Mitglieds
§ 17 Abs. 2, §17a Abs. 5 GVG.
§ 48 Abs. 1 ArbGG.
§ 9 Abs. 2, § 29 Abs. 3, § 73, § 91 Abs. 1 BerlPersVG.
§ 6 Abs. 2, § 11 Abs. 2 BerlUniMedG.
1. Das vom Gesamtpersonalrat in den Aufsichtsrat der Charité-Universitätsmedizin entsandte Mitglied ist in seiner dortigen Tätigkeit nicht dem Gesamtpersonalrat verpflichtet, muss nicht dessen Mehrheitsmeinung erkunden und übermitteln.
2. In Anwendung von § 17a Abs. 5 GVG reicht es in zweiter Instanz des personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahrens für die Antragsbefugnis einer Personalvertretung aus, dass sie irgendein eigenes Recht geltend macht (hier aus dem Hochschulrecht).
OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 6.11.2025 – OVG 60 PV 1/24 –
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7857.2026.08.09 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7857 |
| Ausgabe / Jahr: | 8 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-22 |