Die Personalvertretung
 

Vorrang von Gesetz und Tarifvertrag bei einer Dienstvereinbarung

Beansprucht die Personalvertretung die abredegemäße Durchführung einer zwischen ihr und der Dienststelle geschlossenen Dienstvereinbarung, ist sie grundsätzlich auch dann antragsbefugt, wenn keine Rechtsposition aus der Dienstvereinbarung streitig ist, die gerade ihre Rechtsstellung betrifft (entgegen OVG NW, Beschl. v. 17. 12. 2003 – 1 A 1088/01.PVL – PersV 2004, 379).

Art. 73 Abs. 1, 74 Abs. 1, 75 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BayPVG.
§ 29 TV-L.
§ 16 UrlV.

BayVGH, Beschl. v. 8. 7. 2014 – 17 P 14.559 –

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7857.2014.11.07
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7857
Ausgabe / Jahr: 11 / 2014
Veröffentlicht: 2014-10-22